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Tag 2.08 Heidelberger Hütte
Tag 2.08 Heidelberger Hütte
Tag 2.05 Bei Heilbronner Hütte
Tag 2.05 Bei Heilbronner Hütte
Tag 2.01 Silbertaler Winterjöchle
Tag 2.01 Silbertaler Winterjöchle

Route

  • Silbertal
    1.100 m
  • Silbertaler
    Winterjöchle
    1.930 m
  • Schönverwalltal
  • Verbellener
    Winterjöchl
    (Schiebepassage)
  • Heilbronner Hütte
    2.300 m
  • Kops-Stausee
    1.855 m
  • Zeinisjoch
  • Ischgl
    1.300 m
  • Fimbatal
  • Heidelberger Hütte
    2.264 m
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Kristberg - Heidelberger Hütte

PROFIL ETAPPENFOTOS
65 km • + 2.400 hm • - 1.700 hm • + 280 hm Schieben

Den zweiten Tag starteten wir erst einmal mit einem ausgiebigen Frühstück. Leider war der angekündigte herrlich Ausblick vom Kristberggasthof durch dichte Wolken und Nebel verdeckt.

Die ersten Kilometer gingen auf einer Langlaufloipe entlang mit einem kurzen unspektakulären Downhill. Die nun folgende lange Auffahrt bis zu ersten Alm wurde mit zunehmender Höhe immer schöner. Auch das Wetter zeigte sich teilweise von seiner schöneren Seiten.

Nun folgte eine der ersten längeren Schiebe-/Tragepassagen. Diese führte zum größten Teil durch ein Hochmoor, zu mindestens kam es mir und meinen nassen Füssen so vor. Teilweise musste man doch erheblich seine grauen Zellen bemühen, um herauszufinden, wie man Trockenenfußes nun über den Bach oder den Teich kam. Auf dieser Höhe von ca. 2000 Meter konnten wir uns schon einmal mit den ersten Schneebedeckten Gipfeln vertraut machen. Aber noch von weitem. Die Strecke bis zur Heilbronner Hütte wurde immer mal wieder durch Trage- und Schiebepassagen unterbrochen.

Von der Heilbronner Hütte fuhren wir am Kops-Stausee vorbei, dort machten wir eine längere Pause, nach Galtür und Ischgl.
Die Abfahrt führte zwar über Forstpisten bzw. Straßen, war aber trotzdem ziemlich spaßig da sie ziemlich schnell und vor allem lang war.

In Ischgl mussten wir, wie auch schon am Vortag, zum Abschluss des Tages noch einmal rund 1000 Höhenmeter bis zu unserem Zielort, der Heidelberg Hütte, bergauf fahren. Das Tal begann mit einer sehr steilen Asphaltpiste. Diese Piste plus die mit Skiliften und Talstationen verbauten Hänge sind natürlich nicht auf gegenliebe gestoßen. Doch das anfangs grausige Tal entwickelte sich mit zunehmender Höhe und Entfernung zu Ischgl zu einem wunderschönen Tal.

Bei nun strahlendblauen Himmel bot sich mit den in einiger Entfernung auftauchenden schneebedeckten Gipfeln ein atemberaubendes Panorama. Mit dem einsetzendem Sonnenuntergang boten uns diese Gipfel zum Abschluss des Tages noch einmal einen grandiosen Anblick.

Die Unterkunft (Hüttenlager) in der Heidelberger Hütte war soweit eigentlich in Ordnung. Dadurch, dass die 10 Doppelbetten aber nicht bombenfest verankert waren, durften wir uns die ganze Nacht doch über einen stetigen Seegang freuen. Einmal umdrehen oder einmal pinkeln gehen gab der ganzen Konstruktion wieder neuen Schub für weitere Schwankbewegungen.
Das Essen, Bäder und Duschen (heißes Wasser gegen Münzen) waren aber gut.

Letzte Änderung 09.12.2007 | Hits: 5.594 | nach oben